Krümel's grosse Reise

Kinder Ranger im Arthurs Pass National Park werden

Ankunft im Nationalpark

Wir sind den Arthur’s Pass, der von der Osküste quer durchs Land zur Westküste führt, entlang gefahren und nun im gleichnamigen Nationalpark angekommen. Dort werden wir, direkt gegenüber vom Visitor Center, auf einer einfachen DOC Campsite die Nacht verbringen. Von hieraus ist es nur eine halbe Stunde Fußweg zum Devil’s Punchbowl Waterfall. Zunächst führt uns unser Weg allerdings ins Visitor Center. Hier gibt es eine kleine Ausstellung zum Nationalpark und viele Broschüren, u.a. eine über Short-Walks auf Nord-und Südinsel. Nehmen wir direkt mit.

Wanderung zum Punchbowl Waterfall

Und dann entdecke ich etwas: “Kiwi Ranger im Arthur’s Nationalpark werden!” steht an der Wand in der Kinderecke angeschlagen.
Aus Amerika kennen wir diese Kinder-Ranger Programme bereits und daher frage ich den Mitarbeiter gleich danach. Und ja, es gibt tatsächlich ein kleines Booklet mit interaktiven Aufgaben für Kinder. Und der Krümel hat Glück: bis zum 13.1. läuft noch das diesjährige Sommerprogramm und er bekommt dazu noch kostenlos ein Kids Explorer Pack bis zum nächsten Tag ausgeliehen. Es beinhaltet einen Rucksack mit Lupe, Kompass, Insektenglas, Faden, Lineal, Stiften und Notizbuch sowie einigen Broschüren zu Flora und Fauna hier. Im Booklet geht es darum, die Kinder dazu zu motivieren mit offenen Augen und Ohren durch ihre Umwelt zu gehen. Es gibt Fragen, Aufgaben und Rätsel  zum Park und seinen verschiedenen Tracks. Je älter man ist, desto mehr Aufgaben muss man erfüllen, um ein Kiwi- Ranger Abzeichen und eine Urkunde zu bekommen. Es darf aber natürlich auch jeder alles machen. Der Krümel muss in seiner Altersklasse drei machen.  Also auf zum Wasserfall!

Unser kleiner Nachwuchs-Ranger trägt seinen Rucksack stolz wie Oskar und läuft mit der Lupe in der Hand voraus.  Es scheint als hätte das Kiwi-Ranger-Programm schon Wirkung gezeigt… Es geht über einen Schotterweg vom Parkplatz aus los. Es gilt ein kleines Rinnsal zu überqueren und dann kommen wir zu einer Brücke. Hier lautet die Aufgabe: schau flussauf -und flussabwärts in den Himmel und beobachte die Wolken, was fällt dir auf?  Es geht über ziemlich viele Stufen und Treppen immer höher hinauf. Die Bäume hier sind ziemlich stark bewachsen mit Moosen und Flechten. Der Krümel sammelt hochmotiviert Blätter und Moos (bitte nur abgestorbenes) und legt es in sein Schraubglas. Hin und wieder erhaschen wir schon einen Blick auf das aus 131 Meter in die Tiefe stürzende Wasser. Immer lauter wird das Tosen des Wasserfalls und dann sind wir an der Aussichtsplattform angekommen. Hier bekommt man eine leichte Dusche und einen freien Blick auf diese Naturgewalt. Immer wieder von Neuem sehr beeindruckend so ein Wasserfall. Mit was für einer unglaublichen Kraft das Wasser in die Tiefe stürzt. Der Krümel malt den Wasserfall ins Booklet. Und dann geht es an den Abstieg. Nicht ohne vorher an einer geeigneten Stelle noch etwas frisches klares Bergwasser zu kosten, natürlich!

Später im Wohnmobil widmet der Krümel sich mit Papas Hilfe noch etwas dem Heftchen zu. Es wird gefragt,  was er auf dem Weg zum Wasserfall gefunden hat, was ihm am besten gefallen hat und was man für eine Wanderung braucht etc. Während dessen sorgt die Krümel-Mama fürs Abendbrot. Am nächsten Morgen muss der Krümel sich leider wieder von seinem Explorer-Set verabschieden. Er hätte es gerne behalten. Dafür bekommt er Abzeichen in Form von Aufklebern, ein Vogel-Tattoo und eine Urkunde. So macht Wandern mit den Eltern Spaß!

Ein Vogel-Tattoo für den kleinen Ranger

Krümel

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