Krümel's grosse Reise

Herbstferien Teil 1: im Natur-und Geopark Vulkaneifel

Eigentlich wollte ich euch an dieser Stelle von unserem Campingurlaub am Bodensee berichten. Doch es kam alles anders. Zwei Tage vor Abfahrt ging unser Bulli kaputt. Eine Reparatur war auf die Schnelle nicht möglich, also hieß es einen Plan B zu entwerfen. Dieser heißt: eine Ferienwohnung in der Vulkaneifel mieten. Die Eifel ist bekannt für ihr schlechtes Wetter, wir haben aber tatsächlich Glück und relativ wenig Regen. Klar hätte es wärmer sein können, aber wir sind zufrieden.

Wohnen in Uersfeld

Unsere schöne Ferienwohnung ist in Uersfeld, ein 700-Seelen-Dorf im Landkreis Vulkaneifel. Man könnte auch sagen, irgendwo im Nirgendwo. Tatsächlich ist es aber ein relativ guter Ausgangspunkt für alle Möglichkeiten Unternehmungen in der Vulkaneifel. Es gibt einen kleinen Supermarkt mit Bäckerei und Metzgerei und eine hervorragende Pizzeria. Diese wird von einem Inder betrieben, der neben den belegten Teigfladen auch köstliche indische Gerichte zaubert.

Die grüne Hölle : am Nürburgring und im Ringwerk

Auf dem Hinweg in die Eifel machen wir einen Stopp am Nürburgring. Die Renntstrecke ist auch bekannt als „Grüne Hölle“, da sie wunderschön im Grünen eingebettet ist, gleichzeitig aber auch zahlreiche Tücken aufweist. Alleine hier draußen sind schon zig flotte Flitzer unterwegs. Das Highlight für den Krümel ist allerdings das Erlebnis-Museum Ringwerk. Zahlreiche Rennsport-Simulatoren und Attraktionen, historische Siegerfahrzeuge und verschiedene Ausstellungsbereiche rund um die Historie des Nürburgrings erwarteten uns und bescherten uns einen abwechslungsreichen Nachmittag. Der Krümel fragte uns seitdem täglich, wann wir wieder zu den Simulatoren fahren könnten.

Die Ferrari-Simulatoren im Ringwerk am Nürburgring

Gerolsteiner Dolomiten-Acht (Felsenpfad)

Dort, wo vor rund 380 Millionen Jahren ein subtropisches Flachmeer mit einem mächtigen Korallenriff lag, befindet sich das bekannte Naturschutzgebiet der „Gerolsteiner Dolomiten. Wir sind den nördlichen Teil davon gegangen. Start und Ende der Rundtour sind in der Brunnenstadt Gerolstein. Von dort aus geht es hoch auf das Munsterley-Plateau, hinein in die Buchenlochhöhle und dann vorbei an mehreren sichtbaren Gesteinsschichten. Eine abwechslungsreiche Wanderung auch für Familien.

Die Buchenlochhöhle an der Dolomiten-Acht

Wild-und Erlebnispark Daun

Der Park liegt in einem riesigen, naturbelassenen Areal inmitten der Vulkaneifel. Eine acht Kilometer lange Autowanderroute durchzieht die Landschaft aus Wäldern, Bächen und Schluchten. Wir kommen den Tieren, zumeist heimische Wildtiere, ganz nah. Entweder vom Auto aus, weil sie gerade die Straße kreuzen oder an einem der Haltepunkte. Von zahmen Eseln, aufdringlichen Lamas und pickenden Straussen war alles dabei. Am Eingang hatten wir uns eine Packung Tierfutter (Mais) gekauft. Die Route kann beliebig oft gefahren werden. Wir haben es bei einem Mal belassen, weil auch noch der Bauernhof der Minitiere, der Abenteuerspielplatz, die Falknerei (mit Flugshows) und das Affengehege warteten.

Strauß im Wild-und Erlebnispark Daun

Sommerrodelbahn Daun

Nur 100 Meter vom Wildpark Daun entfernt, gibt es eine wunderschön gelegene Sommerrodelbahn. Es handelt sich dabei noch um eine herkömmliche Rodelbahn. Das heißt, die Bobs werden nicht auf einer Schiene geführt. Es gibt einer und zweier Bobs. Unten angekommen wird man mit einem Schlepplift wieder nach oben gezogen. Die Bahn ist 515 Meter lang, hat mehrere Steilkehren und ist sehr gepflegt. Der Krümel kann gar nicht genug vom Rodeln bekommen und fährt eine Runde nach der anderen.

Sommerrodelbahn in Daun

Kinderwanderland „Oberes Elztal“

Auf vielen Wanderwegen erwarten kleine und große Kinder tolle abenteuerliche Spiel-und Kletterelemente. So gibt es zum Beispiel eine , das Baumhaus Holzberg und . Rast machen wir in einem hölzernen Tipi.

Baumhaus Holzberg im Oberen Elztal

Drei Maare auf einen Streich

Aufgereiht wie auf einer Perlenschnur liegen die drei mit Wasser gefüllten Dauner Maare vor uns: Schalkenmehrener, Gemündener und Weinfelder-oder Totenmaar. Sie sind durch Wanderwege verbunden. Von dem Dronkenturm auf dem Mäuseberg aus genießen wir den Ausblick auf das tiefblaue Wasser. In einem der Maare befindet sich sogar ein Freibad. Der Rückweg führt uns über eine Wiese mit friedlich grasenden Eseln.

Esel auf der Wiese bei den drei Maaren

Wollt ihr wissen, wie es weitergeht? Dann bitte hier entlang: Herbstferien Teil 2: von der Eifel an die Mosel nach Trier

Birgitta

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