Krümel's grosse Reise

Singapur mit Kind (1) oder warum U-Bahn fahren so viel Spaß machen kann

Auf in Richtung Westen

Nun ist es soweit, wir sind im Stadtstaat Singapur angekommen, einem der reichsten Länder der Welt. Fünf Millionen Menschen leben hier, davon sind 80 Prozent Chinesen, vierzehn Prozent Malaien, sieben Prozent Inder und der Rest andere. Hier kann man Kaugummis nur mit ärztlichem Rezept erwerben, spuckt man eines auf den Boden, kann das eine saftige Geldstrafe mit sich bringen. Das gleiche gilt, wenn man auf öffentlichen Toiletten nicht abspült. Bald schon werden wir Gebäude und andere Dinge sehen, die man sonst nur von Postkarten oder aus dem Fernsehen kennt. So richtig fassen kann ich es noch nicht. Was aber schon auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel deutlich wird: wir sind der westlichen Welt ein ganzes Stück näher gekommen, nicht nur geografisch! Der Verkehr ist weitaus ruhiger als noch in Indonesien (keine Roller!!), es ist viel sauberer und man erkennt sofort, dass hier eher wohlhabendere Menschen leben. Es gibt Bürgersteige, Ampeln und Zebrastreifen und sie werden sogar benutzt. Auf den ersten Blick erscheint hier alles sehr sauber, passend zum Ruf der Stadt. Singapur, die Stadt der Superlative, ist sie das wirklich? Wir werden es die nächsten Tage testen und euch im Fazit davon berichten.

Unsere Unterkunft (1)

Eigentlich hatten wir in Singapur eine Wohnung über airbnb gemietet. Die wurde aber aus dem System genommen, schon im Oktober. Leider habe ich das nicht gemerkt, aufgefallen ist es uns erst auf Bali, sodass wir uns kurzfristig eine neue Bleibe suchen mussten. Nun ist alles gut. Wir sind im Ibis Bencoolen – ziemlich zentral gelegen, wir können zu Fuß in kurzer Zeit sowohl Little India als auch die Arabic Street erreichen, sowie mehrere Einkaufscenter, eine Bushaltestelle gibt es direkt vor der Tür, MRT-Stationen sind in wenigen Minuten erreichbar – untergekommen und mit unserem kleinen, aber feinen Zimmer mit Fenster (ja, es gibt hier tatsächlich vielerorts Zimmer/Abstellkammern ohne Fenster) zufrieden. Da wir nur zwei Einzelbetten haben, kommt die Ultralight-Luftmatratze vom Krümel noch einmal zum Einsatz.
Nachdem es für uns auf Bali neun Tage lang nur Toast mit Ei zum Frühstück gab, freuen wir uns riesig über das umfangreiche Frühstücksbuffet am nächsten Morgen. Das gesamte Personal im Hotel  ist übrigens sehr freundlich, zuvorkommend und kinderlieb.

Singapore Touristpass oder MRT fahren macht Spaß

Uns gefällt es, wenn wir in einer Stadt mobil sein können und nicht auf ständige Taxifahrten angewiesen sind. Das ist näher dran am Leben der Locals und natürlich auch viel billiger. In Singapur ist das ziemlich einfach. Man kauft sich einen Singapore Tourist Pass, Das ist ein Ticket für unbegrenzte Fahrten mit Bus, MRT (Tram/U-Bahn) und LRT (Schienenfahrzeug). Das Ticket gibt es für ein, zwei oder drei Tage. Wir entscheiden uns für die 3-Tage-Variante und bezahlen pro Erwachsenem 20 SG$ + 10 SG$ Pfand für die Karte (bekommt man bei Rückgabe der Karte, z.B. am Flughafen, zurück. Kinder bis 90 Zentimeter Körpergröße fahren umsonst mit, alle anderen bis zum 6. Geburtstag auch, allerdings brauchen sie eine eigene Kinderkarte. Der Krümel hat also noch Glück und wird stolzer Besitzer eines bunten Kindertickets.  Wenn man sich dann noch eine App herunterlädt, bekommt man bei ausgewählten Attraktionen noch einen Rabatt. Mehr Informationen zum Öffentlichen Nahverkehr zum Touristpass in Singapur gibt es hier. Ansonsten werden sogenannte EZ-Link-Karten als Fahrkarten verwendet und ermöglichen ein bargeldloses Fahren mit dem gesamten Bus-und Bahnnetz innerhalb Singapurs und können immer wieder aufgeladen werden. Und auch Einzelfahrkarten, die man am Automaten gegen Bargeld erwerben kann, können bis zu sechsmal wieder aufgeladen werden. In Bussen kann man auch beim Fahrer Tickets erwerben, dann sollte man das Geld aber passend haben, Rückgeld gibt es nicht.

Singapore Touristpass: es gibt eine extra Karte für Kinder

Der Krümel hat also jetzt sein eigenes Ticket und darf es dann auch gleich einmal an der Lichtschranke ausprobieren. Er hält das Ticket davor, das rote x wird zum grünen Häkchen, es macht „püt“ und die Schranke öffnet sich.  Er hat Zutritt zum Untergrund. Zweimal fahren wir mit Rolltreppen nach unten, immer tiefer unter die Erde. Hier ist übrigens alles pikobello sauber, es glänzt gerade zu. Man könnte hier tatsächlich vom Boden essen, wenn es nicht verboten wäre. Ja, die Sauberkeit liegt daran, dass der Verzehr von Lebensmitteln und Getränken gänzlich verboten ist und alles mit Kameras überwacht ist. Herumlungern ist im Übrigen auch nicht erlaubt. Mit Graffiti besprühte Züge sieht man hier auch nicht.

Auf dem Boden vor den Türen zeigen rote und grüne Pfeile an, wo die Einsteigenden warten sollen, damit die Aussteigenden den Zug in Ruhe verlassen können. Elektronische Wagenstandanzeiger informieren die Passagiere vor Einfahrt der Bahn darüber, welche Waggons voll sind und welche noch Kapazität haben. Ein geniales Konzept, wieder etwas, wo Deutschland sich gerne eine Scheibe abschneiden darf, unserer Meinung nach.

Dann steigen wir das erste Mal in eine singapurische Tram. Und zum Erstaunen vom Krümel fährt diese doch glatt ohne Fahrer. Wir sind extra nach ganz vorne durch gegangen und sehen jetzt durchs Fenster in den schwarzen Tunnel, durch den wir gleich hindurchrasen werden. Sehr faszinierend. Die Bahnsteige im Untergrund sind mit elektrischen Türen versehen, die erst aufgehen, wenn der Zug angehalten und seine Türen geöffnet hat. So bleibt zum einen die Klimatisierung gleich und zum anderen ist es nahezu unmöglich auf den Bahnsteig zu fallen. Der Krümel tut so als würde er die Tram fahren, ein neuer Berufswunsch entsteht: U-Bahn-Fahrer. Vielleicht überdenken wir das noch einmal, in den nächsten Tage allerdings hat er allergrößten Spaß daran Tram zu fahren und wir müssen natürlich immer nach ganz vorne.

Singapore Pass: MRT- Fahrer spielen macht Spaß

Der Weg nach Sentosa

Singapur hat eine Vergnügungsinsel, Sentosa heißt sie. Und genau dort führt uns unser Weg heute hin, allerdings nur aus einem Grund: Wir wollen in das größte Aquarium Asiens. Ansonsten verzichten wir auf teure Vergnügungsattraktionen auf der sehr künstlich wirkenden Insel. Den Weg auf die Insel kann man auf verschiedene Arten zurücklegen, mit einem Shuttle, per Schiff, per Cable-Car oder einfach zu Fuß. Es gibt von der Haltestelle Harbour Front im gleichnamigen Shoppingcenter aus einen Boardway von ca. 500 Metern rüber auf die andere Seite.  Und genau den nehmen wir. Das größte Stück kann man sich sogar über Fließbänder transportieren lassen. Das ist für Kinder natürlich wieder ein Riesenspaß. Außerdem gibt es zudem noch eine tolle Aussicht auf den Hafen, wo gerade mal wieder ein Kreuzfahrtschiff vor Anker liegt. Wir gehen übrigens an den verrücktesten Automaten vorbei. Einer ist vollgestopft mit frischen Orangen, hier kann man sich für 3 $ einen frischgepressten Saft ziehen. Fall ihr die Sonnencreme vergessen habt, auch dafür gibt es einen Automaten. Lust auf Karaoke? Setzt euch einfach in den Kasten, schließt die Tür und werft die Musikbox an…

Bunte Fische und Riesenkrabben im S.E.A. Aquarium

Ein Tipp vorneweg: Versucht so früh wie möglich am Tag ins South East Asia Aquarium zu kommen, am besten gleich nach Öffnung um 10 Uhr. Ansonsten werdet ihr vor lauter (überwiegend japanischer ) Touristenmassen mit Selfie-Sticks nicht glücklich werden.

Wir waren schon in vielen Aquarien auf unseren Reisen und das hier hält, was es verspricht. Es ist wirklich ausgesprochen groß und bietet eine riesige Artenvielfalt, sehr große Tiere und teilweise auch welche, die man sonst in Gefangenschaft nicht zu sehen bekommt, so zum Beispiel einen Mantarochen. Ihr erinnert euch bestimmt, diese riesigen, durchs Wasser fliegenden Rochen, die der Krümelpapa vor einer Woche erstmalig in seiner langen Taucherkarriere im Freiwasser erleben durfte.

In den folgenden zwei Stunden schauen wir uns also die bunte und schillernde Unterwasserwelt in ihrer ganzen Vielfalt an. Von gigantischen Riesenkrabben bis zu bunt angestrahlten Quallen ist alles dabei. Es gibt einige sehr große Becken mit dementsprechend großen Scheiben und der Möglichkeit sich davor zu setzen und zu staunen. Im Haibecken dürfen zertifizierte Taucher bei Interesse gegen einen Aufpreis auf Entdeckungstour gehen. Ein ähnliches Angebot gibt es bei den Delfinen: Wer möchte, kann mit den Tieren schwimmen. Außrdem werden alle Besucher durch einen gläsernen Tunnel mitten durch ein Becken geführt, man hat also beidseitig neben und über sich Wasser: mitten im Becken stehen ohne auch nur einen Tropfen Wasser abzubekommen. Eine tolle Erfahrung, gerade für Kinder.

Das Einzige, das wir zu bemängeln haben, ist, dass die Informationen zu den einzelnen Lebewesen sehr dürftig bzw. teilweise sehr schlecht dargestellt waren. Das ist schade.

Es gibt im Übrigen ein Restaurant im Aquarium, dort hat man beim Essen Blick auf eines der Hauptbecken. Wir haben es nicht genutzt und können daher nichts dazu sagen. Zwischendurch gibt es jedoch auch einige Snackstände, die man zumindest mit dem Rabattcoupon auf der Eintrittskarte zusammen nutzen kann. Selbstverpflegung ist aber auch kein Problem. Wer schnell friert, sollte sich evtl. eine Jacke mitnehmen, im Aquarium ist es sehr gut gekühlt.

Satay-Spieße und Lichtershow in Gardens by the Bay

Wer mich kennt, weiß, dass ich alles, was bunten Lichtern in der Dunkelheit zu tun hat, liebe. Und deshalb ist es klar, dass wir zur Light and Sound Show „Garden Rhapsody“ im Gardens by the Bay müssen. Als wir ankommen ist es früher Abend und noch hell. Wir wandeln ein bisschen durch die wunderschönen Anlagen, sehen die Supertrees (Stahlkonstrukte in Form von Bäumen, die bepflanzt sind), die florale Uhr, einen indischen und einen japanischen Garten. Dann kommen wir im Satay of the Bay, ein Foodcourt, in dem es hauptsächlich Sate-Spieße gibt, an. Neben den Fleischspießen probieren wir uns mal wieder munter durch die aiatische Küche und probieren mit Vorliebe, was wir nicht kennen. Yummi, yummie sage ich nur.

Pünktlich um 19.45 Uhr beginnt die Show. Die Supertrees an sich sehen bei Tag einfach schon sehr imposant aus, im Dunkeln und in wechselnden Farben sind sie einfach der Hammer und dazu packende Hintergrundmusik. Das muss man einfach gesehen haben, ich kann es nicht beschreiben. Es ist einfach nur schön. Überall sitzen Menschen auf den Stufen vor den Bäumen,  manche liegen auch darunter und schauen in den Himmel. Wieder andere laufen über die Brücken zwischen den Supertrees (kostenpflichtig). Tatsache aber ist: für jeden ist genug Platz da, deshalb ist es nicht schlimm, wenn man ein paar Minuten später kommt. Die Show ist nach einer Viertelstunde leider viel zu schnell zu Ende, aber wir sind noch ein paar Tage hier und werden uns das Ganze sicherlich noch einmal anschauen. Für mich steht jedenfalls sofort fest: Das ist mein persönliches Singapur-Highligt.

Gardens by the Bay: Fulminante Lichtershow

Auf dem Rückweg zur MRT sehen wir übrigens ein weiteres Wahrzeichen von Singapur nun hell erleuchtet: Das Hotel Marina Sands Bay. Mit seinen drei Blöcken und 50 Etagen, die durch ein riesiges Surfbrettähnliches Dach miteinander verbunden sind, erinnert es etwas an ein Ufo findet der Krümel. Dieses Hotel ist gigantisch und wir werden die letzte Nacht in Singapur und die letzte Nacht unserer viermonatigen Reise hier verbringen. Juhu!!!

Marina Bay Sands: Übernachten wie die Könige

Insgesamt ist Singapur bei Nacht mindestens genauso toll wie bei Tag, alle Gebäude und davon sind einfach sehr viele Hochhäuser, sind erleuchtet.

2 Tag: Ausflug zum Mac Ritchie Stausee

Heute steht uns der Sinn danach uns mal wieder etwas mehr zu bewegen, außerdem würden wir gerne auch andere Seiten von Singapur kennenlernen, nicht nur die Hochglanzattraktionen, die doch ganz sicher zum größten Teil für die Touristen und den guten Eindruck da sind, oder?  Also mal ein bisschen hinter die Kulissen schauen und auf Pfaden wandeln, die nicht so häufig von Touristen gegangen werden. Das mögen wir. Nach kurzer Recherche entscheiden wir uns für das Mac Ritchie Reservoir, das rund um einen Stausee angelegt wurde. Zu erreichen ist er mit der  MRT (Station Marymount) oder dem Bus. In der großen Parkanlage gibt es verschiedene Wanderwege, aller mehrstündig. So gibt es auch einen, der sich Tree Top Walk nennt. Er führt zu Bäumen, die durch Brücken miteinander verbunden sind, ähnlich wie die an den Supertrees, mit dem Unterschied, dass man sie kostenfrei betreten darf. Da wären wir gerne hingelaufen, aber erstens brennt uns mit ca. 32 Grad die Sonne auf den Pelz und zweitens sind wir deshalb viel zu antriebslos, um die zweistündige Wanderung zu schaffen. Stattdessen gehen wir etwas am Stausee entlang und sehen neben fremd aussehende Enten, einen Waran und Affen.  Letztere haben es sich an dem kleinen Klettergerüst am Parkausgang gemütlich gemacht. Dann kommen wir an die Zig Zag Bridge, dabei handelt es sich um eine kurze, geschlängelte Brücke. Der Park ist schön angelegt, allerdings an der ein oder anderen Stelle in die Jahre gekommen, lockere Bretter auf den Stegen bieten Gefahrenquellen, ein bisschen mehr Pflege würde nicht schaden. Und hier liegt an der ein oder anderen Stelle auch schon einmal Müll auf der Erde, die öffentlichen Toiletten lassen, was die Sauberkeit betrifft, zu wünschen übrig. Singapur ist also nicht nur sauber. Wir befinden uns aber auch abseits der Touristenpfade, hier kommen hauptsächlich Locals hin, meistens um Sport zu treiben.

Der Krümel am Stausee.
Affen im Mac Ritchie Reservoir

Damit ihr nicht wie wir, unwissend, was die Distanzen im Park angehen, dasteht, schaut doch vor eurem Besuch am besten auf der Homepage des Reservoirs nach, dann wisst ihr, was euch lauftechnisch erwartet und ihr könnt euch überlegen, ob ihr es euch bei der Hitze antun wollt oder nicht.

Plötzlich in Arabien


Am späten Nachmittag, nachdem wir eine ausgiebige Pause im Hotelzimmer gemacht haben, fahren wir ins arabische Viertel von Singapur. Dieses erstreckt sich rund um die Beach und Arab Street. Die Sultan Moschee mt ihrer goldenen Kuppel sieht man schon von Weitem. Leider ist die Besucherzeit gerade vorbei und wir können sie nur von außen betrachten. In den Gassen herrscht ein buntes Treiben, in kleinen Geschäften werden Seidentücher, Korbwaren, Teppiche und Lampen angeboten, es gibt aber auch viele hippe Cafes und ausgefallene Souvenirläden. Mit Sicherheit ist hier auch viel Show dabei, es wirkt alles etwas sehr gekünselt, wir kommen uns ein bisschen vor wie im Phantasia Land. Gefallen tut uns dieses bunte und flippige Viertel trotzdem. Sauberer als anderswo ist es hier aber auch nicht, vor allem nicht, wenn man mal einen Blick hinter die Geschäfte wirft.

Arab Street in Singapore

Ein Abstecher nach Little India

Eine Haltestelle mit der MRT und wir befinden uns plötzlich mitten in Indien oder zumindest im indischen Viertel von Singapur, Little India genannt. Hier wirkt alles gleich viel authentischer. Es gibt einen indischen Tempel, soetwas haben wir zvor noch nie gesehen, er ist über und über mit bunten Figuren verziert. Uns stechen sofort die unglaublich vielen Schmuckläden mit ihren Auslagen voller Goldschmuck ins Auge. Weiterhin kommen wir an Blumenverkäufern, Gewürzläden, Obst-und Gemüsehändlern sowie Sari-Fachgeschäften vorbei. Unser Ziel ist der Foodcourt im Tekka Centre, er wird allseits gelobt. Als wir ankommen werden wir jedoch enttäuscht. Alle Food-Stände haben geschlossen, bloß die Bekleidungsgeschäfte in der Etage darüber haben geöffnet. Warum das so ist, erfahren wir, als wir dann später an einem Foodstand in der Nähe zu Abend essen. Ein netter Inder am Nachbartisch erklärt uns, dass heute „Frühjahrsputz“ auf dem Markt ist, deshalb haben alle Stände geschlossen. Gut essen tun wir trotzdem und zwar futtern wir uns einmal quer durch die indische Küche. Ein bisschen Chapati, ein bisschen Samosa und dann noch ein Becher von einer warmen, grünen Gewürzmilch und so weiter. Sehr lecker.

Little India mitten in Singapore

Kruemel

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