Krümel's grosse Reise

Wohnmobil in Neuseeland mieten

Heute komme ich endlich mal dazu euch mehr über das von uns gemietete Wohnmobil in Neuseeland zu berichten.  Darum gekümmert haben wir uns bereits im Januar, also ein ganzes Jahr vor Übernahme – je früher man sich darum kümmert, desto mehr Auswahl hat man und desto größere Spielräume gibt es bei Mietpreisen.

Nachdem wir zunächst versucht haben bei den zahlreichen Angeboten von den verschiedensten Anbietern in Neuseeland durchzusteigen – und ich sage euch, es ist fast so schwierig wie ein Auto zu kaufen – haben wir es dieses Mal anders gemacht. Wir haben Frauke Manninga von der Reiseagentur REISS AUS! damit beauftragt uns ein passendes Modell zu suchen. Sie hat sehr viel Erfahrung damit und Kontakte, auch zu kleineren Anbietern, wie unserer letztendlich einer ist, die wir so nie entdeckt hätten. So sind wir auf Wendekreisen gekommen. Wendekreisen ist ein deutsches Familienunternehmen mit 20-jähriger Tradition im Vermieten von Campervans, Wohnmobilen und Mietwagen. Sie haben uns ein sehr gutes Angebot gemacht und wir sind gespannt, was uns vor Ort erwartet. Es handelt sich um ein älteres Modell; bisher hatten wir immer Mobile neueren Datums, was jedoch nichts heißen muss. Wendekreisen verfügt über sehr gute Rezensionen und ist speziell für guten Service bekannt.

Nachstehend einmal die Daten von unserem Wohnmobil:

Fahrzeugdaten

Dazu ist das Wohnmobil mit Bettzeug, (Geschirr)Handtüchern, Töpfen und Pfannen, Geschirr und Besteck, Besen und Eimer, Gasflasche, Campingtisch und-stühlen ausgestattet. Zusätzlich sind unbegrenzte Kilometer und ein Kindersitz im Mietpreis enthalten. Was uns noch sehr wichtig war, dass unser Campmobil den Aufkleber „self contained“ trägt, nämlich nur damit darf man auch wildcampen, also freistehen ohne Campinglatz  in Neuseeland. Das bedeutet, dass man autark sein muss, also seine eigene Toilette und Dusche an Bord hat. Dass man den Platz so sauber verlässt, wie man ihn vorgefunden hat oder besser noch sauberer, ist eine Selbstverständlichkeit.

Innenansicht
Außenansicht

Wie unser Wohnmobil dann tatsächlich aussieht, werde ich hier zu gegebener Zeit in Bilder festhalten.

Für 51 Tag Miettage zahlen wir ca. 7000 €. Und mit diesem Preis haben wir richtig Glück gehabt, es handelt sich nämlich noch um den Vorjahrespreis (die Preise steigen von Jahr zu Jahr), zu dem frühen Zeitpunkt als wir gebucht haben, gab es noch keine aktuellen Preise für 2018.

Da dies nicht unser erstes Mietwohnmobil ist, wissen wir, dass es sich wirklich lohnt ganz genau zu vergleichen. Es gibt mittlerweile eine Menge Anbieter. Es kann sich z.B. auch lohnen auf ein Zusatz-Kit mit Bettwäsche etc. zu verzichten, weil der Mietpreis dafür höher wäre als die Kosten, die man hat, wenn man sich Schlafsäcke und Kissen in einem Walmart o.ä. kauft. Speziell für Neuseeland kann ich euch auch hier wieder das Buch von Jenny Menzel “ Als Dach der Sternenhimmel: Camping in Neuseeland: Tipps und Tricks für den Wohnmobilurlaub am schönsten Ende der Welt“ empfehlen. Sie hat hier sehr übersichtlich in Tabellenform die einzelen Vermieter und ihre jeweiligen Vor-und Nachteile gegenübergestellt.

Na, habt ihr auch Lust bekommen auf eine Wohnmobilreise? Vielleicht auch am anderen Ende der Welt? Vielleicht aber auch anderswo auf der Welt? Dann können wir euch guten Gewissens an die Manninga-Geschwister von REISS AUS ! vermitteln. Solltet ihr über sie etwas buchen, dann gebt doch bitte den folgenden Promo-Code mit an: BK140901

Auf euch als Neukunde wartet somit bei Buchungsabschluss ein nettes Giva-away und wir bekommen eine kleine Provison.

Lieber doch kaufen als mieten?

Es kann natürlich sein, dass ihr einige Monate in Neuseeland bleiben wollt und für die Zeit lieber etwas „Eigenes“ haben wollt. Es ist, zumindest um die Hauptsaison herum, nicht unüblich, dass beinahe täglich Autos und zwar vor allem umgebaute Vans den Besitzer wechseln. Plant man mehr als zwei Monate am anderen Ende der Welt zu bleiben und hermreisen zu wollen, bietet sich das auch durchaus an. Über Aushänge in Hostels und Supermärkten, Online-Plattformen und Mundpropaganda findet man sicherlich leicht einen fahrbaren Untersatz. Wir haben darauf verzichtet, weil wir gleich losfahren wollten und nicht Tage mit der Suche nach einem Auto verbringen wollten. Genauso wenig hätten wir am Ende die Nerven gehabt, das Ding wieder loswerden zu müssen. Klappt es, klappt es nicht? Wann fange ich an nach potentiellen Käufern zu suchen? Und das alles mit Kind? Nein, danke. Da waren wir etwas zu bequem dazu und hatten auch zu wenig Zeit.

Kruemel

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